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Kaufpreisaufteilung – steuerlich korrekt und praxisnah
Die sachgerechte Aufteilung des Kaufpreises auf Gebäude- und Grundstücksanteile ist eine zentrale Grundlage für steuerliche Abschreibungen und bilanzielles Reporting.
Grundlagen und Bedeutung
Bei Immobilienkäufen besteht der Gesamtpreis aus verschiedenen Komponenten. Für steuerliche Zwecke muss der Kaufpreis zwischen dem Grund und Boden und dem Gebäude getrennt werden, weil nur der Gebäudewert über die AfA (Absetzung für Abnutzung) abgeschrieben werden kann.
Ohne eine sachgerechte Kaufpreisaufteilung greift das Finanzamt oft auf pauschale oder vereinfachte Methoden zurück, die den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen nicht gerecht werden.
Einsatzgebiete der Kaufpreisaufteilung
In der Praxis beeinflusst die Restnutzungsdauer auch:
- Immobilienkauf mit steuerlicher Abschreibung
- Übertragung innerhalb der Familie oder bei Schenkung
- Kauf von vermieteten Bestandsimmobilien
- Vorbereitung von AfA-Planungen
- Vertragsverhandlungen unter Investoren
Wie sich die Kaufpreisaufteilung unterscheidet
Eine Kaufpreisaufteilung ist kein Verkehrswertgutachten. Sie dient nicht der Ermittlung eines Marktwerts, sondern der sachgerechten steuerlichen Bewertung. Im Unterschied zu einem Marktwertreport oder einem Restnutzungsdauergutachten bildet sie ausschließlich die Verteilung des Kaufpreises zwischen Grundstück und Gebäude ab – mit direktem steuerlichen Bezug.
So arbeiten wir
- 1. Erstkontakt / Anfrage
- 2. Übermittlung der Kaufunterlagen
- 3. Analyse von Objektmerkmalen
- 4. Ermittlung der sachgerechten Aufteilung
- 5. Erstellung des Gutachtens zur Vorlage beim Finanzamt
Hinweis:
Der Aufwand orientiert sich am Objektvolumen (Größe, Baujahr, Ausstattung, Modernisierungen).
Häufige Fragen rund um die Kaufpreisaufteilung
Warum braucht man eine Kaufpreisaufteilung?
Zur steuerlich korrekten Ermittlung des Gebäudeanteils, von dem die AfA berechnet wird.
Was passiert, wenn keine Kaufpreisaufteilung gemacht wird?
Das Finanzamt nutzt pauschale Werte, die in der Regel einen niedrigeren Gebäudeanteil ansetzen – und damit eine geringere AfA.
Wie unterscheiden sich Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauergutachten?
Die Kaufpreisaufteilung steuert steuerliche Verteilung des Kaufpreises. Ein Restnutzungsdauergutachten bewertet die Restnutzungsdauer, also wie lange ein Gebäude wirtschaftlich nutzbar ist.
Welche Unterlagen werden benötigt?
- Kaufvertrag
- Exposé/Grundrisse
- Baujahr/Modernisierungen
- ggf. Rechnungen zu Instandhaltungen
Preise für Kaufpreisaufteilungs-Gutachten
Objektgröße | Preis (€) | Anmerkung |
bis 299 m² | 695 € | standard |
300–499 m² | 795 € | |
500–999 m² | 995 € | |
1.000–2.499 m² | 1.395 € | |
2.500+ m² | 1.995 € | volumenabhängig |
Expressbearbeitung | + 495 € | falls nötig |
Individuelle Absprachen möglich. Preise verstehen sich zzgl. MwSt.
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